Spielfilmen: Joachim Trier 2005-2015 (Auf Anfang, 2005; Oslo, 31. August, 2011; Louder Than Bombs, 2015)
Shownotes
Gute Laune allerorten, denn Dennis (Lichtspielcast) und Patrick (Bahnhofskino) sprechen über die erste Hälfte von Joachim Triers Filmographie. Aber Spaß (oder Ernst?) beiseite: Was die beiden Herren dann doch überrascht, ist der teils bitterböse Humor in den überwiegend tieftraurigen Geschichten, die der norwegische Regisseur und sein Stammautor Erik Vogt erzählen. Zumindest Triers Spielfilmdebüt AUF ANFANG (Reprise, 2006) kann ganz schön lustig sein, seiner Geschichte rund um gescheiterte Karrieren, Liebschaften und Freundschaften zum Trotz. Wenig bis nichts zu lachen gibt es hingegen im in Drogen, Alkohol und Verzweiflung fast ersaufendem OSLO, 31. AUGUST (2011), dem die beiden Co-Hosts euphorisch Meisterwerk-Qualitäten bescheinigen. Zu solch lobhudeligen Höhenflügen steigt Triers erster und bis Dato einziger englischsprachiger Film LOUDER THAN BOMBS (2015) nicht hinauf, staubt aber Dank seines unter anderem mit Gabriel Byrne und Isabelle Huppert glänzend besetzten Ensemble einige Sympathien ab. Aber was zum Teufel macht eigentlich Jesse Eisenberg in diesem Film?
Wenn der Lohmi nicht über Filmographien spricht, co-moderiert und produziert er Bahnhofskino. Hört seinen Podcast bei Apple Podcasts, Spotify, Podcast Addict, TuneIn, Deezer und überall, wo es etwas auf die Ohren gibt. Patricks Filmbuch TRAUMA-TV ist ab sofort bestellbar. Und auch Columbo, Columbo könnt ihr weiterhin über das Bahnhofskino Blog kaufen.
Dennis und seinen Co-Hosts lauscht ihr bevorzug im Lichtspielcast. Diesen findet ihr bei Kinofilme.com, Apple, Podcast Addict und in den meisten gängigen Podcatchern.
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